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(letztes Update: 20.01.2009)




Vita

Dietmar Preuß, Jahrgang 1969 begann schon als Kind zu schreiben und veröffentlichte zum ersten Mal im Alter von 13 Jahren ein Gedicht auf der Jugendseite der örtlichen Tageszeitung für ein Honorar von 5,- DM. Als Jugendlicher verfasste er die Pressemitteilungen seines Sportvereins, die im Sportteil der lokalen Zeitung gedruckt wurden. Auch während und nach seiner Ausbildung und seines Studiums zum Dipl.Fin. (FH) und seines Einsatzes als Aufbauhelfer in Brandenburg, schrieb er immer wieder eine Geschichte oder Idee auf.

Als nach Heirat, Umzug ins schöne Münsterland und der Geburt des Sohnes „das Gröbste geschafft“ war, gelangten die ersten Geschichten zur Einsendungsreife. In 2003 wurde die Fantasy-Kurzgeschichte „Fluch der Winterwelt“ in der Anthologie „Winterwelt“ (ISBN 0-972-74323-5) veröffentlicht. Zahlreiche Veröffentlichungen verschiedener Genres in Anthologien und Zeitschriften folgten. Ende 2004 wurde das erste längere Werk, der Kurzroman "Die Hexe im Stein" veröffentlicht. Daneben hat Dietmar Preuß diverse Lesungen auf Veranstaltungen wie der Dülmener Kulturnacht oder dem Bad Godesberger Feencon (GfR) abgehalten. Im Juli 2007 erscheint der Roman "Hohenhag" in der bekannten Reihe "Das Schwarze Auge".

Neuigkeiten

Mitten im Winter werden Beolf und Sidra auf die Burg ihres Lehnsherrn eingeladen. Unterwegs machen sie einen grausamen Fund: Ein Wolf hängt an einem Galgen, und die Leute im Dorf berichten von zweibeinigen Werwesen. Auch Sidra findet trotz ihrer Heilkünste kein Mittel, um die zahlreichen Wunden zu heilen. Während Beolf im Auftrag des Freiherrn Nymmir von Waldsteyn gegen die Baronie Aare ziehen muss, die angeblich von einer Hexe regiert wird, versucht Sidra dem Geheimnis auf den Grund zu gehen: Wie kam der Fluch der Lykantrophie nach Waldsteyn?


Der dritte Roman  mit Sidra und Beolf erscheint voraussichtlich im November 2009

Neuerscheinung im Oktober 2008
































Fantasy-Roman aus der Reihe Das Schwarze Auge

zu bestellen hier: http://www.f-shop.de/index.php

Neuerscheinung im Juli 2007

Fantasy-Roman aus der Reihe "Das Schwarze Auge"

ISBN 978-3-89064-494-3, zu bestellen hier: http://www.f-shop.de/index.php?sid=&goto=ShowProduct&pno=11020


Neuerscheinung im Januar 2007

Fantasy-Kurzgeschichte "Engel, in Stein gebrannt"

im Fantasy- und Rollenspielmagazin "Wingeflüster", Ausgabe 56, Jan. 2007,

zu bestellen unter www.windgefluester.de

Auszug:

„Auch Tycho und Galileo hat der Lichtbringer aufgespürt, Uriel. Jetzt stehen sie im Kreuzgang von San Agostino, Tycho neben einer Pieta, Galileo unter einem Kruzifix. Es ist schön dort, hell und trocken.“
Der Mann, der mitten in der Nacht auf einer Friedhofsbank saß und vor sich hin murmelte, sah aus, als habe er Beistand nötig. Sein Rücken schien krumm und gebeugt, sein Gesicht wirkte im Mondschein überirdisch blass. Bei Tage hätte ein hilfsbereiter Mensch ihm vielleicht Hilfe angeboten. Aber nach nur einem Blick in seine Augen wäre dieser Mensch schnell weitergegangen. Sie schienen unendlich wie das All zu sein, und so schwarz, dass man vergeblich versuchte, Sterne darin zu sehen. Der Name des Mannes war Rurik.
„Ich fürchte mich so sehr“, fuhr der nächtliche Besucher nach einer Pause fort. „Bereitet es große Schmerzen, wenn das harte Licht einen berührt? Und was wird sein, wenn wir versagen und der Verräter unsere Rasse auslöscht? Wird er vollends die Macht über die Menschen dieser Welt erlangen?“
Seine Worte schienen an den steinernen Engel gerichtet zu sein, der auf der anderen Seite des Weges auf einem Sockel stand.
„Du konntest es ja nicht miterleben, aber vor einigen Jahrzehnten hat er es schon einmal geschafft, Macht über zwei verschiedene Völker zu erlangen. Erst gab er sich als Prophet auf Jamaica aus, dann wurde er Negus von Äthiopien, weil er behauptete, in der Blutlinie Salomos zu stehen. Warum konnte er nicht weiter als Hüter wirken, warum fiel er und ließ sich von der Macht korrumpieren?“



Das Gesicht der Statue, an die diese Worte gerichtet waren, wirkte traurig, verzweifelt und doch hoffnungsvoll. Es passte zu einem Bildnis, das den trauernden Besuchern des Friedhofes Stütze und Trost sein sollte. Einem Menschen wäre niemals aufgefallen, dass er mehr als ein Kunstwerk vor sich hatte.
Der Hüter auf dem Mamorsockel war tatsächlich traurig, denn er hatte seine Aufgabe nicht erfüllen können, weswegen unschuldige Menschen gestorben waren. Und verzweifelt, weil ihm in diesem Moment vor mehr als achtzehn Jahrhunderten bewusst geworden war, dass der Sand seiner Lebensuhr gleich verrinnen und der Widersacher ihn für Jahrhunderte in steinerne Erstarrung brennen würde.
Aber auch für die Hoffnung in seinem Blick gab es einen Grund, denn einst, wenn nahezu alle Hüter zu Stein geworden waren, sollte der Befreier kommen und alle Gebrannten mit Hilfe Seines Blutes aus dem Stein erlösen. Er würde den Lichtbringer von der Erde verbannen und allen Hütern das Leben zurück geben. Nie wieder würde der Abtrünnige sein kaltes Licht auf sie richten. Aber während sie warteten und hofften, füllten sich die Friedhöfe und Kirchen der Welt mit steinernen Brüdern und Schwestern. Die Frage war, wann die eine ungefälschte Reliquie endlich gefunden wurde.
„Braucht Ihr etwas, mein Mentor?“
Der steinerne Uriel, sagte nichts, rührte sich nicht, verzog keine Miene. Der Mann mit dem blassen Gesicht und der Haartracht der Waräger stand auf.
„Ist schon gut, nehmt wenigstens dies.“Er stellte eine kleine, silberne Schale zu Füßen des versteinerten Abbilds auf den Sockel. Aromatischer Rauch stieg auf, als er ein paar Weihrauchkörnchen auf das Stück glühende Kohle gab, das sich darin befand. Der Duft zog am Gesicht des Erzhüters vorbei...

(Illustration der Story von Chrissie Schlicht)

Neuerscheinung im Dezember 2006

Science-Fiction-Kurzgeschichte "Daanel auf dem Drahtseil"

in der Anthologie "Welt der Geschichten", Ausgabe 2

Auszug:

M. Daanel saß auf der kleinen Lokomotive des Vergnügungsparks. Das Drahtseil, dass durch seine Brust führte, zitterte, denn heute war sein schwarzer Tag. Seit beinahe 90 Jahren saß Daanel nun auf dem Platz des Lokführers und fuhr die Kleinen mit der Westernbahn durch den Park. Er machte seine Arbeit gerne, denn dafür war er geschaffen.
M. Daanel hoffte, dass er niemals von seinem angestammten Platz weggehen musste. Wenn der Indianer nur nicht Jo Evah überzeugen konnte, ihm diesen Job zu geben! Denn dann würde Daanel vermutlich bald auf den Friedhof geschickt werden. Aber bei allen Argumenten, die der Hybrid anführen konnte, bei aller Überlegenheit, M. Daanel hatte einen Vorteil, den der Indianer nicht wett machen konnte.
„Festhalten, es geht los!“, rief der Lokführer mit einer Stimme, die noch genauso kräftig war wie vor 87 Jahren, 6 Monaten, 4 Tagen und zwei Fahrten, als er zum ersten Mal auf den Startknopf der Lok gedrückt hatte.

M. Daanel sah sich nach den Kindern um, die in den winzigen Anhängern saßen. Er liebte die Kleinen und freute sich bei jeder Fahrt über den aufgeregten Glanz in den Augen der Hybriden und das Jauchzen der älteren Mechs. Hinter ihm, auf der Lok, saß diesmal ein kleiner Mechjunge. Auch der Bengel, der nach etwa fünf Jahren aussah, schrie vor Vergnügen.
„Na, Kleiner, willst du mal die Glocke läuten?“
M. Daanel hatte sich umgedreht und zeigte auf das Drahtseil, das zwischen den Schulterblättern aus seinem Rücken kam. Vorne durchstieß es das Brustbein und lief zu der Messingglocke, die vor dem Führerhaus auf dem Kessel angebracht war.
„Au, ja!“ (...)

zu bestellen hier: www.welt-der-geschichten.eu oder www.web-site-verlag.de


Neuerscheinung im November 2006

zu bestellen hier: http://www.web-site-verlag.de/index.php?func=books&sub=show&id=146

Entdeckungen
… und andere Unwägbarkeiten der Zukunft

Sind Sie neugierig? Neugierig auf seltsame Ideen? Auf interessante Personen? Auf starke Texte? Dann sind Sie beim zweiten Science-Fiction-Band der Leselupen-Bücherei genau richtig. In „Entdeckungen und andere Unwägbarkeiten der Zukunft“ warten 16 Autoren mit Geschichten auf, die von flüssigen Aliens erzählen, von Androiden, von Allmächtigen und von Ganz-Anderen. Und von Menschen.

Auf etwa 280 Seiten finden Sie Geschichten, deren Bogen sich vom klassischen SF-Abenteuer über Philosophisches und „echt Menschliches“ bis hin zu skuril erscheinenden Ideen spannt. Ein wahrer Leckerbissen, den Sie anderswo wohl kaum finden dürften, sind die Science-Fiction-Gedichte von Bernd Hutschenreuther - zumeist heitere Miniaturen aus der Welt der Kyborgs und Computer, voller menschlich-herzlicher Wärme.

14 der in diesem Buch vertretenen Autoren können Sie auf www.leselupe.de , der größten deutschsprachigen Internetplattform ihrer Art, treffen. Bereichert wird das Buch durch Texte von Edgar Güttge, der auch schon im ersten Science-Fiction-Band der Leselupen-Bücherei vertreten war, und Wilko Müller jr., einem Science-Fiction-Autor und -Herausgeber aus Halle (Saale), der sich seit über 15 Jahren einen guten Namen in Sachen Science Fiction macht.

Erhältlich ist das Buch unter www.leselupe.de/ll_buecher.php und www.web-site-verlag.de

Herausgegeben von jon
Titelbild: Susanne Jaja

Web-Site-Verlag
Ebersdorf, 2006
ISBN: 3-935982-70-4
ISSN: 1860-1863-07
12,90 Euro

Bibliographie

(Auszug, Stand 07/07)

2003

 „Fluch der Winterwelt“
Kurzgeschichte in der Fantasy-Anthologie „Winterwelt“,
Intrag-Verlag, North-Hollywood, ISBN 0-972-74323-5

„Dreimal soll dein Herz für mich schlagen“
erotische Kurzgeschichte in der Fantasy-Anthologie „Erotische Phantasien“, Intrag-Verlag, North-Hollywood, ISBN 0-972-74326-X

„Reine Verteidigung“
satirische Kurzgeschichte in der Anthologie „Ekelhaft“,
Verlag/Herausgeber Alois Gmeiner, Wien, ISBN 3-8334-0985-1

2004

„Den schwarzen Mann gibt es doch!“
Kurzgeschichte realiter in der Literaturzeitschrift „Kurzgeschichten“, Ausgabe 04/2004, Verlag Lindow, Lichtenau, ISSN 1613-432X
und
in der Anth. „Seelenscherben“, Verlag Ubooks, Augsburg, ISBN 3-937536-25-6

„Der Elfenjunge, der nicht fliegen wollte“
in der Fantasy-Zeitschrift „Elfenschrift“, Ausgabe I/2004,
Herausgeberin Ulrike Stegemann, Gronau, ISSN 1613-3293

„Das Vermächtnis des Wiedergängers“
historische Erzählung in der Literaturzeitschrift „Kurzgeschichten“, Ausgabe 09/2004 Verlag Lindow, Lichtenau, ISSN 1613-432X

„Verfluchte Fähigkeit“
phantastische Kurzgeschichte in der „Anthologie der rätselhaften Phänomene“, Verlag Textzeichen.de, Düsseldorf, ISBN 3-933570-07-7

„In den Fängen der Satanssekte“
Kurzgeschichte realiter in der Zeitschrift „Ich gestehe“, Ausgabe 8/04, Kelter Verlag, Hamburg

„Der Kampf gegen die Baumfresser“
Science-Fiction-Kurzgeschichte in der SF-Anthologie „Walfred Goreng“, Storyolympiade/Wurdack-Verlag, Nittendorf, ISBN 3-938065-04-4

„Nicht auf den Mund“
Kurzgeschichte realiter in der Literaturzeitschrift „Kurzgeschichten“, Ausgabe 11/2004, Verlag Lindow, Lichtenau, ISSN 1613-432X

„Kaffeebohnen und ein altes Taxi“
Science-Fiction-Kurzgeschichte in der Jahres-Anthologie des Verlags Lindow, Lichtenau, 12/2004

„Die Hexe im Stein“
Fantasy-Kurzroman in dem Ambra-Gem-Doppelband Nr. 1, Intrag-Verlag, North-Hollywood, 12/04, ISBN 1-933-14000-3

2005

„Brötchen online“
Kurzgeschichte Satire/SciFi in der Anthologie „Deutschland in 30 Jahren“, Verlag Textzeichen.de, Düsseldorf, 01/05, ISBN 3-933570-07-7

"Perpedios Phantasie"
Märchen in der Literaturzeitschrift "Kurzgeschichten", Ausgabe 02/05, Verlag Lindow, Lichtenau, ISSN 1613-432X

"Reine Verteidigung"                                                                   überarbeitete Fassung der satirischen Kurzgeschichte aus "Ekelhaft", Wien, 2003, in "Kurzgesschichten", Ausgabe 06/05, Verlag Lindow, Lichtenau, ISSN 1613-432X

2006

"Versteckte Mängel"                                                                       Horror-Kurzgeschichte in der Anthologie „Blutkuss“, Intrag-Verlag, North-Hollywood , voraussichtlich 6/06, ISBN 1-933-14027-5

"Die Mutter des Pluto"                                                                    Science-Fiction-Kurzgeschichte in der Anthologie "Entdeckungen", Hrsg. Ulrike Jonack, Web-Site-Verlage, 11/06, ISBN 3-935982-70-4

"Daanel auf dem Drahtseil"                                                            Science-Fiction-Kurzgeschichte in der Anthologie "Welt der Geschichten" Ausgabe 2, 12/06, web-site-verlag

"Engel, in Stein gebrannt"                                                             Fantasy-Kurzgeschichte in "Windgeflüster", Magazin für Phantastik und Rollenspiel, Ausgabe 56, voraussichtlich 1/06, ISSN 0935-932X

2007

"Hohenhag"                                                                                            Fantasy-Roman, Phönix-Verlag Fantasy Productions GmbH, ISBN 978-3-89064-494-3

2008

"Die Rote Bache"
Fantasy-Roman, Phönix-Verlag Fantasy Productions GmbH,
ISBN 978-3890642277

Impressum

Dietmar Preuß
Dülmen/Westfalen

Email: dietmar.preuss@gmx.de



Links zu Verlagen und Buchprojekten

www.xun-online.de - Das Storymagazin mit fantastischen Geschichten

www.windgefluester.de - Das Magazin für Phantastik und Rollenspiel

www.fanpro.com - Der Verlag für Fantasy

www.textzeichen.de - Anthologien und Ausschreibungen

www.kelter.de- Herz-Schmerz, Familie, Sehnsucht aber auch Spannung und Horror...

www.elfenschrift.de - Das kleine phantastische Literaturheftchen, das eine Liebeserklärung an eine Welt mit neuen Horizonten und poetischen Bildern ist

www.storyolympiade.de - Fantasy und Science-Fiction vom Feinsten

Links zu Autoren, Story-Sammlungen und Schreibprojekten

www.centechnicus.de - Die Autoren-HP von Bernd Chlebowski

www.world-phantastika.de - Die Homepage der Autorin (u.a. Winterwelt) und Herausgeberin (Elfenschrift) Ulrike Stegemann...

www.karsten-mekelburg.de - Das literarische Antidepressivum

www.leselupe.de - Tausende von Kurzgeschichten und mehr



 
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